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Herbstmoor

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Weg ins Moor. Foto: Deborah Zarnke
Weg ins Moor. Foto: Deborah Zarnke

Nationaalpark Weerribben-Wieden

Es gibt Landschaften, die wirken zu gewissen Jahreszeiten ganz besonders. So zum Beispiel der Nationaalpark Weerribben-Wieden in der Provinz Overijssel in den Niederlanden. Welche Jahreszeit könnte besser sein, um durch die größte Sumpflandschaft Westeuropas zu spazieren, als der kalt-feuchte Spätherbst, wenn die Region fast menschenleer ist und eine friedliche Stille über dem Moor liegt? Das Besondere hier ist, dass es sich bei diesem Nationalpark, anders als wir es für das Berchtesgadener Land oder die Eifel kennengelernt haben, keineswegs um eine unberührte Naturlandschaft handelt, sondern um eine Kulturlandschaft im klassischen Sinn. Denn die Region ist seit dem Mittelalter vom Menschen geprägt worden, zuletzt vorrangig vom Torfabbau, sodass die heutige Gestalt letztendlich eine rein künstliche ist. Davon zeugen auch die vielen "Tjasker" genannten Fluttermühlen, kleine Windmühlen, die für den vertikalen Wassertransport, also schlicht die Entwässerung der Region installiert wurden.

Nationaalpark Weerribben-Wieden, Overijssel, Niederlande

 

Das Buitencentrum Weerribben hat ganzjährig täglich von 12:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten gelten verlängerte Öffnungszeiten.

Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenlos. Innerhalb des Parks kann übernachtet, gecampt oder gezeltet werden. Zudem sind diverse Freizeitaktivitäten von Bootsfahrten über Radtouren bis hin zu geführten Wanderungen gegen Bezahlung möglich.

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Kommentare: 1
  • #1

    Miriam (Montag, 11 Juni 2018 18:43)

    Eine sehr interessante Landschaft die ich noch nicht kannte. Wenn ich mal in der Region bin, dann werd ich den Nationaalpark Weerribben-Wieden mal besuchen.