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Station 11 – Goslar

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Ein unterschätztes Schmuckstück

Wenn man "Goslar" hört, denkt man irgendwie an eine mittelgroße Stadt und die Grundausbildung der Bundeswehr. Jedenfalls ging es mir so. Und umgekehrt wäre mir zu dem Begriff "Fachwerkstadt" Rothenburg ob der Tauber eingefallen oder Quedlinburg... Aber Goslar? Irgendwie nicht. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau sagen. Ob es am Namen liegt, der weder blumig noch mittelalterlich klingt? Auf jeden Fall ist es schade, denn genau wie bei den beiden erstgenannten Städten handelt es sich auch bei Goslar um ein Weltkulturerbe. Tatsächlich hatte Goslar (1992) den Welterbestatus sogar noch vor Quedlinburg (1994) und lange vor Rothenburg ob der Tauber (2016) und das unter anderem aufgrund seiner Altstadt mit den schönen Fachwerkbauten. Der volle Titel lautet: Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar. Denn das ehemalige Erzbergwerk und die drumherum entstandene Kulturlandschaft prägen die Region genauso wie die über 1500 Fachwerkbauten aus unterschiedlichen Epochen, die heute die Innenstadt ausmachen. Hinzu kommen zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Kaiserpfalz – einer der größten und besterhaltensten Profanbauten des 11. Jahrhunderts in Deutschland – oder die Marktkirche St. Cosmas und Damian mit ihren zwei ungleichen Türmen, die ihren Ursprung ebenfalls im 11. Jahrhundert hat oder das Breite Tor, ein Zeugnis der enormen Wehranlagen des 16. Jahrhunderts.

Macht es also besser: Fahrt nach Goslar und würdigt dieses Schmuckstück!

 

Goslar, Niedersachsen, Deutschland

 

Die Kaiserpfalz hat ganzjährig täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten bis 17:00 Uhr.

Der reguläre Eintrittspreis für einen Erwachsenen beträgt 7,50 Euro.

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