Dresden – Grundinformationen

Die Größe von Dresden reicht für den Platz zwei unter den Großstädten in den neuen Bundesländern und Platz zwölf in ganz Deutschland. Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Doch ist Dresden nicht mal die größte Stadt Sachsens – Leipzig ist größer.

Also, wie groß ist Dresden? Aktuell steht Dresdens Einwohnerzahl bei rund 557 tausend. Die Einwohnerentwicklung der Stadt ist etwas ungewöhnlich – die Höchstzahl hat die Stadt noch vor dem zweiten Weltkrieg erreicht. Der höchste Wert von Dresdens Einwohnern wurde 1933 festgestellt – fast 650 Menschen wohnten damals in Dresden. Einwohnerzahl der Stadt sank natürlich rasant während des zweiten Weltkriegs und da die Stadt danach der DDR gehörte, war die Weiterentwicklung der Einwohnerzahl nicht so erfolgreich, wie man er erwarten könnte. Die Höchstzahl von 1933 wurde bisher nicht erreicht – auch nach der Wiedervereinigung stieg Dresdens Einwohnerzahl nicht.

Wie alt ist Dresden?

Die Frage lässt sich nicht so eindeutig beantworten. Bereits in der Jungsteinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet erste Siedlungen – es wurden auch die Spuren der ersten Monumentalbauten gefunden, die aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. stammen. Die Furt durch die Elbe im heutigen Stadtgebiet war wohl schon im frühen Mittelelter bekannt, im 5. Und 6. Jahrhundert war Dresden ein Dorf. Als Stadt wurde Dresden zum ersten Mal am Anfang des 13. Jahrhunderts genannt. Daher hat die Frage „Wie alt ist Dresden?“ keine Antwort, die alle zufriedenstellen würde.

 

Bis zum 15. Jahrhundert war Dresden eine relativ unbedeutende Stadt. Nach der Reformation wurde die Stadt zur Hauptstadt eines wichtigen protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Interessant ist, dass Friedrich Schiller im Jahr 1785 gerade in Dresden das Gedicht „An die Freude“ geschrieben hat, das zum Text der heutigen Hymne der Europäischen Union „Ode an die Freude“ wurde.

 

Dresden wurde von den Luftangriffen im zweiten Weltkrieg stark betroffen. Man schätzt, dass etwa 60 Prozent der Stadt schwere Zerstörungen erlitten. Der Wiederaufbau erfolgte in mehreren Schritten, die Frauenkirche wurde erst nach der Wiedervereinigung zum vorherigen Stand gebracht. Deswegen ist Dresdens Geschichte auch heute in der Stadt sehr gut zu erkennen – man versuchte, die alten Gebäude so treu wiederaufzubauen, wie es nur möglich war. Es ist ein ganz anderes Gefühl als das, was man in den Städten erleben kann, die zur Bundesrepublik „immer“ gehörten.

Wohnen in Dresden – Einwohner können sich über nicht viel beschweren

Dresden gehört zu den beliebtesten Großstädten in Deutschland, in denen man Urlaub macht. Es ist auch eine Messe- und Universitätsstadt, so dass dort immer etwas los ist. Die Dresdner Altstadt ist ein beliebter Treffpunkt für Studenten, Geschäftsreisende oder einfach Freunde. Auch, wenn Dresdens Einwohnerzahl wahrscheinlich noch über eine gewisse Zeit auf dem gleichen Niveau bleibt, handelt es sich um einen der wichtigsten Wirtschafts- und Kulturstandorte in der gesamten Bundesrepublik.